Urvertrauen

Unser Lebensfundament bildet sich bereits in den frühsten Baby und Kleinkind Jahren und ist eigentlich unverzichtbar um eine solide Zukunft gedeihen zu lassen.

Ist es nicht umso erstaunlicher, dass so viele Problematiken in unserem Lebenslauf, auf mangelndes Urvertrauen zurück zu führen sind?!

Das Urvertrauen und die „Selbstliebe“ sind untrennbare Verbündete. Sie bilden die Basis unseres Wesens und sind bei jedem von uns ganz unterschiedlich ausgeprägt.

Wenn ein Baby zur Welt kommt, hat es verschiedenste Bedürfnisse. Dass unter anderem Nahrung und Schlaf dazu gehören, steht ausser Diskussion. Aber wie sieht es denn mit Liebe, Respekt und Zuneigung aus? Weshalb kommen Kinder zur Welt, die in manchen Familien fast den gleichen Stellenwert haben, wie die kürzlich gekaufte Prada Handtasche oder der neue Tesla? Kinder als „Assecoires“, weil man doch zum kompletten Leben Kinder haben sollte, obs ins Konzept passt, spielt dabei keine Rolle…

Kinder sind das Schönste, aber auch Herausfordernste, was ich in meinem Leben bis jetzt erfahren durfte. Die Verantwortung zu übernehmen, ein Wesen auf seinem Lebensweg zu begleiten ist immens und fordert mich immer wieder auf wunderbare Weise.

Aber woher kommt denn nun das Urvertrauen und weshalb ist dieses denn so wichtig?

Wir gehen in frühsten Tagen bereits in Resonanz. Unser Sein reflektiert unsere Umgebung und bildet sich so weiter aus. Selbstwahrnehmung geschieht oft durch Erleben aus Erfahrungen, wie wir wirken und welches Feedback, verbal oder non-verbal, zu uns zurück kommt. Bin ich erwünscht? Bin ich geliebt? Bin ich akzeptiert so wie ich bin?

Ganz zentrale Fragen die das weitere Leben massgeblich prägen. Positiv oder leider eben auch negativ.

Hier ein Beispiel: Wenn wir in unserer Kindheit nur Liebe und Anerkennung erfuhren, wenn wir durch Leistung überzeugt haben, dann sind wir unter Umständen später pre-destiniert, regelmässig über unsere Leistungsgrenzen hinweg zu gehen und sogar ein Burnout zu bekommen. Denn wir fühlen uns nur wertig, wenn wir etwas dafür tun und dann daraus die gewünschte Anerkennung resultiert. Und für diese Anerkennung würden wir sehr weit gehen – bewusst oder unbewusst. Das kann ein richtiges Perpetuum Mobile werden wenn wir nicht aufpassen und innehalten.

Wir alle haben unsere Prägungen und Glaubenssätze die uns zum Teil immer wieder sabotieren können. Wichtig dabei scheint mir jedoch, uns selbst zu reflektieren; uns selbst als das Wesen anzunehmen welches wir sind und zu erkennen, was uns immer wieder stolpern lässt. Nicht die Schuld für Versäumnisse sollte dabei im Zentrum stehen, sondern das jetzige Bewusstsein, die Verantwortung für sein Leben selbst zu übernehmen.

Urvertrauen und Liebe sind das grösste Geschenk, das wir zum Start in ein erfülltes Leben bekommen oder verschenken können.

Deine Inspiration:

Wie empfindest Du Dein eigenes Urvertrauen? Wie beeinflusst es Dich in Deinem Alltag? Gibt es Ansätze die in Deinem Leben immer wieder schief laufen, die auf Dein Urvertrauen zurück zu führen sein könnten? Wenn Du Kinder hast: was gibst Du ihnen für ihr Leben mit?

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