Die hohe Kunst der Wertschätzung

Wertschätzung… was bedeutet das eigentlich? Ich schätze den Wert von etwas oder jemandem.

Was brauche ich denn um etwas Wert zu schätzen? Ich glaube in erster Linie Bewusstsein. Denn wenn ich mir und meinem Gegenüber nicht bewusst bin, wie soll ich es denn schätzen?

Und wie sieht es mit den Zeitressourcen aus? Kann ich Wertschätzung empfinden wenn ich dauernd gestresst bin und kaum Zeit habe durchzuatmen?

Hat Wertschätzung etwas mit Dankbarkeit zu tun und wenn ja inwiefern?

Wow – sooo viele Fragen…

Eigentlich ist die Wertschätzung doch gar nicht so kompliziert! ODER? Und doch habe ich das Gefühl, dass sie in unserer hektisch und oft sehr egoistisch orientierten Gesellschaft immer wie mehr verkümmert.

Chefs die mit ihren Mitarbeitenden umgehen als wären sie Objekte ohne Herz und Gefühl, Partner die nur noch als Zweckgemeinschaften nebeneinander her vegetieren und Kinder die regelrecht zu Assecoires verkommen…

Ja, im Alltag ist es manchmal ganz schön herausfordernd und manchmal hat es einfach zu wenig Platz für diese wunderbaren „Softfaktoren“. Aber schneiden wir uns da nicht ins eigene Fleisch, wenn wir diese „wichtige Prise Salz im Lebemsmenue“ vergessen?

Ich bin der Meinung, dass wir ganz viel zu unserem Mikrokosmoss beitragen können. Ich glaube fest daran, dass jedes gesäte Stückchen Liebe und Empathie in inserem Umfeld „Fussabdrücke“ hinterlässt.

Wann haben wir das letzte Mal der netten Dame an der Kasse gesagt, wie freundlich sie immer ist und ihr Danke gesagt? Wann haben wir freundlich gelächelt als das Auto beim gelben Streifen angehalten hat? Wann haben wir uns selbst liebevoll behandelt indem wir uns eine kleine Freude gegönnt haben?

Ist es nicht irgendwie traurig, dass oftmals etwas wegfallen muss um wertgeschätzt zu werden? Warum wird etwas so schnell zur Selbstverständlichkeit?

Wenn ich plötzlich am Morgen erwache und merke, mit meiner Gesundheit stimmt etwas nicht. Uuiuiiuii… da merke ich dann auf einmal wie wertvoll mein Wohlbefinden ist.

Der alte Mann der stetig seine Frau kritisierte und als sie verstorben ist, viel zu spät bemerkt hat, wie sehr sie ihm fehlt.

Das schöne Zuhause mit dem tollen Garten, welches nie exklusiv genug sein konnte und immer noch mehr umgestylt wurde, bis es aus Existenzgründen verkauft werden musste.

Ich glaube die Liste könnte unendlich fortgeführt werden…

Es fängt bei uns selbst an und diese Verantwortung können wir nicht abdelegieren! Ich bin der festen Meinung, dass es nur ein wenig Bewusstsein und Initiative benötigt, diese Wertschätzung in Form von Feedback und liebevollen Gesten in unseren Alltag zu integrieren. Und bald merken wir, dass es so viel Spass machen kann, mit unserem Umfeld und uns selbst liebevoller umzugehen…

Deine Inspiration:

Wie verhälst Du Dich im Alltag und wie wirst Du von Deinem Umfeld behandelt? Was fällt Dir einfacher, Kritik oder Lob auszusprechen? Wieviel Wertschätzung erhälst Du?

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